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Liebe Menschen in unseren Pfarrgemeinden,

diesen Text haben wir aufgrund der rasanten Entwicklungen bezüglich der Coronavirus-Situation mit Kenntnisstand vom 20.03.2020 geschrieben.

Wir wissen nicht, wie sich die Situation in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten entwickelt und ob das öffentliche und soziale Leben noch weiter eingeschränkt werden wird. Informieren Sie sich daher bitte über die neuesten Entwicklungen, unsere Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Aktivitäten betreffend, entweder durch die Aushänge in unseren Schaukästen oder hier auf unserer Homepage.

Ende April erscheint ein neuer Pfarrbrief, der Sie dann auf den neuesten Stand bringen wird.

In diesen Tagen und Wochen, zunächst gemäß Anordnung des Bistums bis zum 30.04.20, müssen leider alle Gottesdienste (auch die der Kar- und Ostertage) ausfallen und alle gottesdienstlichen öffentlichen Zusammenkünfte, sowohl in geschlossenen Räumen, als auch im Freien sind untersagt. Alle Taufen, Trauungen, Sterbeämter müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen. Beisetzungen auf Friedhöfen dürfen nur im allerengsten Familienkreis stattfinden. Die Erstkommunionfeiern in unseren Gemeinden wurden bereits vorsorglich abgesagt, damit die Familien Planungssicherheit haben.

Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten.

Das Zentrale Pfarrbüro ist für Publikumsverkehr geschlossen, ist aber telefonisch (Tel. 81384) oder per Mail unter st.peter-koblenz(at)gmx.de, erreichbar. Ebenso unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger (Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage unter "Über uns").

Auch wenn das Feiern von Gemeindegottesdiensten derzeit durch das Bistum ausgesetzt wurde, möchten wir Ihnen in unseren Kirchen die Möglichkeit zum persönlichen Gebet geben.

St. Martin ist wie immer täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Versuchsweise öffnen wir ebenfalls auch die Kirchen St. Peter und St. Antonius täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr.

Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch, digital und soweit als möglich und sinnvoll, auch persönlich für die Gläubigen erreichbar.

Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben. Stattdessen halten wir bereits jetzt telefonischen Kontakt. Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet.

Dies alles klingt schon etwas paradox. Kirche soll doch Menschen zusammenbringen, in und durch Gemeinschaft stärken. Nun sollen wir also das Gegenteil tun: Vereinzelung! Abstand halten! Soziale Kontakte meiden! Dies, obwohl man doch gerade in einer solchen Krise schützende und anteilnehmende Gemeinschaft braucht. Aber, und das ist paradox, gerade um dieser Gemeinschaft willen, geht es jetzt darum einander durch Abstand zu schützen. Abstand halten ist in diesem Fall gemeinschaftliches Handeln, mit dem wir uns umeinander sorgen. Abstand halten heißt aber nicht unnahbar zu sein. Wir können und müssen im Gespräch und in Kontakt bleiben per Telefon, Internet oder über andere soziale Medien. Sollten Sie oder jemanden den Sie kennen, Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns telefonisch.

An jedem Sonntag feiert Pfarrer Condé die Hl. Eucharistie (Hl. Messe) für die Gläubigen unserer Pfarreiengemeinschaft um 11.15 Uhr in St. Peter, wie angeordnet unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dies, da in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur im Gebet verbunden, nahe zu sein. In dieser Eucharistiefeier gedenken wir auch der Verstorbenen unserer Pfarreiengemeinschaft aus der voran-gegangenen Woche anstelle von Sterbeämtern.

Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen sich im Gebet zu verbinden und zu Hause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern.

So besteht z. B. auch die Möglichkeit das sonntägliche Hochamt aus dem Trierer Dom per Livestream über das Internet mitzufeiern (www.bistum-trier.de).

Bereits bestellte Gedächtnisse werden in Absprache mit den Familien zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Auch wenn, wie oben erwähnt, unsere Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen nicht öffentlich gefeiert werden, wird Pfarrer Condé die Palmzweige sowie die Osterkerzen und das Osterwasser in den entsprechenden Gottesdiensten segnen.

Am 06./07. und 08.04.20 in der Zeit von 10.00-12.00 Uhr und 15.00-17.00 Uhr können gesegnete Palmzweige im Pfarrhausgarten St. Peter, Pfarrgasse 5 in Neuendorf nach vorheriger telefonischer Anmeldung abgeholt werden. In der Kirche in Kesselheim liegen zu den Öffnungszeiten an diesen Tagen auch Palmsträuße zur Mitnahme aus. Bitte denken Sie daran, dass pro Familie max. 2 Sträuße mitgenommen werden, damit es für alle reicht. Vielen Dank!

Dies alles vorbehaltlich weiterer Maßnahmen der Bundesregierung, der Landesregierung oder unseres Bistums.

Eine solche Situation ist so noch nicht dagewesen und sicherlich für Viele gewöhnungsbedürftig und oft auch beängstigend. Doch wollen wir auch Mut machen.

Junge Menschen aus Köln haben eine Aktion ins Leben gerufen, die wir sehr gerne aufgreifen möchten. Wir alle sollen, egal was kommt, ein (Licht)Zeichen setzen:Gegen blinde Ohnmacht und diffuse Angst. Wir sind noch da! Wir denken aneinander! Wir können uns gegenseitig Mut machen!

Jeden Abend um 21 Uhr bitten wir Sie, stellen Sie eine Kerze ins Fenster. Als Zeichen der Hoffnung, der Solidarität und Ermutigung für Jeden der sie sieht. JEDER kann mitmachen – Hoffnungslichter kann es nicht genug geben! Für uns persönlich ist die Hoffnung untrennbar mit Jesus Christus verbunden.

Aus diesem Grund wird es für alle, die möchten, zur selben Zeit live einen kurzen Videoimpuls auf folgendem Youtubekanal geben:

https://www.youtube.com/channel/UCW-UNM4DI07FrQ3vZ2YBo7Q

Mit den folgenden Bitten unseres Bischofs Stephan wünschen wir Ihnen Mut, Hoffnung und Zuversicht und bleiben im Gebet mit Ihnen verbunden.

Im Namen des Seelsorgeteams

Pfarrer Eric Condé

 

Gebet unseres Bischofs Stephan

Jesus, unser Gott und Heiland,
in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;

  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;

  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;

  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;

  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;

  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;

  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;

  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,
hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.
Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.
Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind,
um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,
so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit.
In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt,
die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und
die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich:
Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen
und unser christliches Zeugnis zu erneuern,
indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen
und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarreiengemeinschaft Koblenz-Neuendorf

Zu unserer Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien „Maria-Hilf“ und „St. Antonius“ in Koblenz-Lützel, die Pfarrei „St. Peter“ in Koblenz-Neuendorf und Wallersheim und die Pfarrei „St. Martin“ in Koblenz-Kesselheim

Mit diesen Seiten wollen wir Sie nicht nur über unsere Pfarreien und ihre Aktivitäten informieren, wir wollen Sie einladen, sich nach Ihren Möglichkeiten mit einzubringen. Denn in unserem Glauben an Jesus Christus geht es um unser Leben und jeder von uns will, dass dieses Leben gelingt. Das ist die Richtschnur unseres Handelns, Menschen mit dem Gott des Lebens in Berührung zu bringen, denn unser Gott will nichts anderes, als dass wir das Leben haben und es in Fülle haben – wie es Jesus im Evangelium sagt. 

Es gibt bei uns viele Möglichkeiten zum Engagement und Mitmachen: Räte und Gremien, Messdiener, KaJu (Gruppenstunden und Ferienfreizeit), Kindergärten, Kinder- und Jugendchor und Kirchenchöre, diverse Ausschüsse für pastorale Aufgaben, Lektoren und Kommunionhelfer, Seniorenarbeit, Kindergottesdienstteam, die Gruppen der Katecheten und Katechetinnen für Erstkommunion und Firmung und anderes mehr. Alle, die sich bisher schon engagieren, sind offen für neue Ideen, offen für Menschen, die sich mit auf den Weg machen, die Botschaft Jesu gemeinsam zu leben und die Kirche des dritten Jahrtausends mit zu gestalten.

Unser Seelsorgeteam, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haupt- und ehrenamtlich, freuen sich auf eine erste Begegnung und eine gute Zusammenarbeit. Sollten wir Sie bisher nicht erreicht haben, haben bitte auch Sie selbst den Mut und sprechen Sie uns von sich aus an, damit wir uns kennen lernen. 

Wir freuen uns über Ihre Meinung und Ihre Kritik, noch mehr über Ihr Interesse oder gar Ihr Mittun in unserer kirchlichen Gemeinschaft. Sie erreichen uns am besten über das zentrale Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft.