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Pfarreiengemeinschaft Koblenz-Neuendorf

Bitte beachten:

Aktuelle Hinweise zur 3 G-Regel in Gottesdiensten

Wahlen zum Kirchengemeinderat am 29./30.01.2022 in der neuen Pfarrei Koblenz St. Petrus und St. Martinus

 

Organisatorisches

Der amtierende Pfarreienrat hat in seiner Sitzung am 28.10.2021 entschieden, dass bei den ersten gemeinsamen Wahlen der neuen Pfarrei Koblenz St. Petrus und St. Martinus ein Kirchengemeinderat mit 8 Mitgliedern gewählt werden soll. Der Rat kann darüberhinaus noch weitere 4 Mitglieder berufen. Die Durchführung der Wahl wurde einem Wahlausschuss übertragen. Als Wahlbeauftragter wurde Pfarrer Eric Condé gewählt. Der Wahlausschuss ist in Zusammenarbeit mit dem noch amtierenden Pfarreienrat zuständig für die konkrete Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Wahl.

Die Wahl wird als Listenwahl in Wahllokalen stattfinden. Wo diese eingerichtet werden, geben wir rechtzeitig bekannt. Wer jedoch per Briefwahl abstimmen möchte, kann entsprechende Briefwahlunterlagen im Zentralen Pfarrbüro in Neuendorf mit der beiliegenden Wahlbenachrichtigung anfordern. Die Unterlagen lassen wir Ihnen dann zu gegebener Zeit zukommen.

Was ist ein Kirchengemeinderat

Mit Beginn der Strukturreform im Bistum Trier gibt es die Möglichkeit, statt der bisher zwei Gremien "Pfarrgemeinderat" (PGR) und "Verwaltungsrat der Kirchengemeinde" (VR), einen "Kirchengemeinderat" (KGR) zu wählen. Dies ist ein sogenanntes „Einkammermodell“, d.h. der Kirchengemeinderat übernimmt die Aufgaben von VR und PGR gemeinsam. Dies bedeutet, dass in einem einzigen Gremium die pastoralen und seelsorgerischen Aufgaben mit denen der Vermögensverwaltung vernetzt werden.

Aufgabe des Kirchengemeinderates ist es, in allen die Pfarrei betreffenden Fragen be-
ratend oder beschließend mitzuwirken und zusammen mit engagierten Menschen und
Gruppen unserer Pfarrei für die Durchführung der gemeinsamen Beschlüsse zu sorgen.

Kandidatenliste – Vorschläge –

In dieser Zeit, in der sich viele Zukunftsfragen für unsere Kirche in einer neuen Qualität
stellen, benötigt unsere Pfarrei engagierte Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu  übernehmen.

Daher bitten wir Sie:

Schlagen Sie Kandidatinnen und Kandidaten vor!

Überlegen Sie aber auch, ob für Sie eine Kandidatur in Betracht kommt!

Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt ist, wer katholisch ist, am Wahltag das 16 . Lebensjahr vollendet und
in der Kirchengemeinde seinen Hauptwohnsitz hat.


Wer kann gewählt werden?
Gewählt werden kann jedes Kirchengemeindemitglied, das seit mindestens drei
Monaten seine Hauptwohnung in der Kirchengemeinde hat und nach staatlichem Recht volljährig ist.

Die wahlberechtigten Gemeindemitglieder werden aufgerufen, dem Wahlausschuss bis zum 20. Dezember 2021 Wahlvorschläge einzureichen.

Der Wahlausschuss erstellt dann im Anschluss die entsprechende Kandidatenliste und veröffentlicht diese.

Wir freuen uns, wenn SIE sich zur Wahl stellen und somit Mitverantwortung für das Gemeindeleben in unserer neuen Pfarrei St. Petrus und St. Martinus übernehmen.

Alle Gemeindemitglieder laden wir sehr herzlich ein, sich an den Wahlen zum Kirchengemeinderat (KGR) zu beteiligen und Ihre Stimme abzugeben!

Machen Sie davon Gebrauch!

Dem Pfarrbrief sind sowohl Vordrucke für Kandidatenvorschläge als auch für die Beantragung der Briefwahl beigefügt. Die Kandidatenvorschläge können Sie entweder im Zentralen Pfarrbüro St. Peter abgeben oder in die bereitgestellten Boxen in unseren Kirchen einwerfen.

Sollten Sie weitere Unterlagen zur Beantragung von Briefwahl benötigen, geben Sie uns bitte Bescheid.

Es grüßt Sie herzlich das Seelsorgeteam

 

 

 

 

 

 


Neue Namensgebung - Gremienwahlen - Veranstaltung

Fusion der bisherigen Pfarreien unserer Pfarreiengemeinschaft (PG)

Liebe Gemeindemitglieder,

wie im Juli-Pfarrbrief mitgeteilt, wurde seinerzeit von Bischof Stephan Ackermann das Anhörungsverfahren zur Zusammenlegung unserer Pfarreien und Kirchengemeinden zu einer einzigen Pfarrei eröffnet. Im Rahmen dieses
Anhörungsverfahrens haben die kirchlichen Gremien ein deutliches Votum zur Zusammenlegung abgegeben. Nachdem nun auch der Priesterrat des Bistums gehört wurde und die Zusammenführung befürwortet hat, wurden alle Voraussetzungen für die Zusammenlegung erfüllt.
Unser Bischof hat uns daher mit Schreiben vom 27. September mitgeteilt, dass er zum 01.01.2022 den bisherigen Kirchengemeindeverband Koblenz (Neuendorf) mit den dazu gehörenden Pfarreien und Kirchengemeinden St. Peter,
Neuendorf/Wallersheim, Maria Hilf, Lützel, St. Antonius, Lützel und St. Martin, Kesselheim auflösen und gleichzeitig die neue Pfarrei und Kirchengemeinde Koblenz St. Petrus und St. Martinus errichten wird.
Bischof Ackermann ist damit dem Namensvorschlag der Gremien sowie der Begründung zum Namensvorschlag für die neue Pfarrei gefolgt. Mit dem Doppelpatrozinium der Heiligen Petrus (Apostel) und Martin von Tours (Bischof und Bekenner) wird die Geschichte und Genese der fusionierten Pfarrei in den Blick genommen. Denn, vermutlich schon im 12. Jahrhundert wurde in Lützel-Coblenz die - 1218 erstmals erwähnte - Kirche St. Peter gebaut, die bis zu ihrer Zerstörung 1688, bei der Belagerung von
Koblenz im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen, in der  Nähe der Balduinbrücke stand.
Damals wurde fast ganz Lüztel-Coblenz zerstört und der Ort vor den Toren von Koblenz hörte damit faktisch auf zu existieren.
Die betroffenen Bewohner wurden ins benachbarte Neuendorf umgesiedelt. Dort versprach man ihnen eine neue Kirche.
So ging das Petrus-Patronat der Kirche in Lützel, mit Flucht und Neuansiedlung der Bevölkerung, auf die 1723 neuerbaute Pfarrkirche St. Peter in Neuendorf über.
Noch heute wird die Kirmes in Lützel in Erinnerung an die Weihe der alten Peterskirche gefeiert. Die Lützeler Kirmes ist die älteste Kirmes in Koblenz und wird seit 883 Jahren begangen.
Die Pfarrei St. Martin von Tours in Koblenz Kesselheim ist eine alte Pfarrei mit über 1000-jähriger Geschichte. Zum ersten Mal erwähnt wurde der Ort am 24. August 966 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. über das Nonnenkloster Kesselenheim an das Erzstift Magdeburg. Von besonderer Bedeutung ist der Aachener Hof, der dem Krönungs- oder Liebfrauenstift in Aachen gehörte. Im Jahre 1174 wurde in einer Streitigkeit zwischen dem Stift Aachen und seinem Propst, den Kaiser Friedrich Barbarossa schlichtete, zum ersten Male ein Hof samt Kirche St. Martin in Kesselheim als Besitz der Herren von Aachen erwähnt. 1226 bestätigte Kaiser Friedrich II. dem Stift Aachen die Schenkungen all seiner Vorgänger. Dies lässt vermuten, dass der Hof mit Kirche über 1000 Jahre alt ist und es sich um ein altes fränkisches Königsgut handelt.
So bekommt Lützel das alte Petruspatrozinium zurück, das nach Neuendorf mitgenommen und übertragen wurde und auch der langen, 1000-jährigen Pfarreigeschichte von Kesselheim wird Rechnung getragen.
Die Kirchen werden ihr jeweiliges Patrozinium behalten, aber der Name der neuen großen Pfarrei und Kirchengemeinde heißt somit künftig St. Petrus und St. Martinus.


Gremienwahlen

Für die Pfarreien, die zum 01.01.2022 fusionieren hat Bischof Ackermann die Pfarrgemeinderats- bzw. Kirchengemeinderatswahlen der neuen Pfarreien auf den 29./30.01.2022 festgelegt.
In seiner Sitzung am 28.10.2021 (nach Redaktionsschluss des Pfarrbriefes) wird der Pfarreienrat sowohl einen Wahlausschuss sowie ein Wahlmodell wählen.

Die Entwicklung unserer neuen Pfarrei und Kirchengemeinde St. Petrus und St. Martinus ist unter Berücksichtigung des Rahmenleitbildes, eingebettet in einem Gesamtprozess des pastoralen Planens mit der
Leitung des Pastoralen Raumes Koblenz, der ebenfalls zum 01.01.2022 errichtet wird. Nur so können angesichts der wachsenden Herausforderungen in der Pastoral bei gleichzeitig zurückgehenden Ressourcen (Personal, Ehrenamt, Finanzen), die anstehenden Aufgaben geleistet und gewährleistet werden.

Wie genau das gehen kann, wollen wir miteinander herausfinden! Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, weiterdenken und diskutieren.
Ihre Rückmeldungen, Wünsche, Fragen und Anregungen sowie weitere Informationen unsererseits, möchten wir, das Seelsorgeteam und der Vorstand des Pfarreienrates direkt (PRD), mit Ihnen in einer
Veranstaltung am 15.11.2021 um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Peter besprechen. Sehen Sie hierzu auch den beiliegenden Flyer 

Natürlich werden wir Sie auch weiterhin im Pfarrbrief informieren. In den Kirchen liegt die Zeitung „Einblicke 4/2021“ der Stabstelle zur Umsetzung der Synodenergebnisse im Bistum Trier zur Mitnahme aus. Hierin finden Sie auch noch einmal wichtige Informationen und Einblicke in die weiteren Schritte der Synodenumsetzung.

Pfarrer Eric Condé

 

 

 


Hinweise für Gottesdienstbesucher

Liebe Gottesdienstbesucher,

wir freuen uns, dass wir wieder, wenn auch unter strengen Auflagen, Gottesdienste feiern können. Wir können zwar noch nicht sagen, dass wir uns bereits an die neue Situation gewöhnt haben, aber so langsam kehrt auch hier eine andere Form von „Normalität“ ein.Es erreichen uns aber auch immer wieder Fragen oder zum Teil auch Unverständnis, was die Auflagen betrifft. Daher möchten wir heute noch einmal diese Regelungen, die seitens des Bistums und der staatlichen Behörden beschlossen wurden, wiederholen und erläutern.

Begrenzte Anzahl von Gottesdienstteilnehmern
Es gilt die Vorgabe von 10 qm Raumfläche pro Teilnehmer mit einem jeweiligen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Das heißt, es gibt eine Beschränkung der Anzahl von möglichen Gottesdienstbesuchern in unseren Kirchen. Die Plätze in den Kirchen sind entsprechend markiert.

Empfangsdienst
Der Empfangsdienst stellt unter Einhaltung des Datenschutzes die Einhaltung des Schutzkonzeptes sicher. Dieser erhält zur Kontrolle vom Pfarrbüro eine Liste der angemeldeten Personen.

Vorherige Anmeldung für Sonntagsgottesdienste
Wenn Sie an den Gottesdiensten teilnehmen möchten, denken Sie bitte daran sich unbedingt für die jeweiligen Samstage/Sonntage und Feiertage im Pfarrbüro, Tel. 81384 oder per Mail unter st.peter-koblenz(at)gmx.de  bis spätestens jeweils donnerstags 18 Uhr, anzumelden. Aufgrund dieser Maßnahme kann es sein, dass das Telefon häufig besetzt ist und dann sofort der AB anspringt. Entweder sprechen Sie darauf oder versuchen es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, damit wir die Höchstzahl an Teilnehmern nicht überschreiten. Sollte die Höchstzahl erreicht sein, so werden diejenigen, die an dem gewünschten Samstag/Sonntag keinen Platz mehr erhalten, auf jeden Fall Priorität für den darauffolgenden Samstag/Sonntag haben.
Die angemeldeten Personen sind in einer Liste mit Namen, Anschrift und Telefonnummer zu erfassen. Dies, damit im Falle einer Infektion, eine Nachverfolgung für die staatlichen Behörden möglich ist. Die Liste muss drei Wochen lang zur Nachverfolgung im Pfarrbüro unter Verschluss aufgehoben werden. Danach erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzrichtlinien die Vernichtung dieser Listen. Mit der Anmeldung zum jeweiligen Gottesdienst stimmen Sie dieser Vorgehensweise zu. Die diesbezüglichen Datenschutzregelungen finden Sie auf unserer Homepage und als Aushänge in den Schaukästen der Kirchen.Es gilt dringend zu beachten: Nur Personen, die angemeldet und erfasst sind, können auch eingelassen werden. Für die bisherigen Gottesdienste hat sich zwar noch nicht die Höchstzahl an Gottesdienstbesuchern angemeldet, doch werden es von Woche zu Woche mehr Personen und wir möchten ungern Menschen, die nicht angemeldet sind, nachhause schicken. Der Empfangsdienst an den jeweiligen Kircheneingängen kontrolliert den Einlass anhand der vorgenannten Listen. Die Kirchen sind eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn geöffnet. Wir bitten alle Gottesdienstbesucher diese Zeit zu nutzen und spätestens 10 Minuten vor Gottesdienstbeginn anwesend zu sein und nur dort einen Platz einzunehmen, wo eine Markierung angebracht ist.

Werktagsgottesdienste
Für die Werktagsgottesdienste ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Jedoch werden die teilnehmenden Gottesdienstbesucher mit Namen, Anschrift und Telefonnummer ebenfalls in eine Liste eingetragen. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen finden auch hier Anwendung. Durch die Teilnahme am Gottesdienst wird dieser Vorgehensweise zugestimmt.

Betreten und Verlassen der Kirche
Es gilt unter Einhaltung der Abstandsregelung die sogenannte Einbahnregelung (s. entsprechende Markierungen). Dies gilt auch beim Gang zum Kommunionempfang. Das Betreten bzw. Verlassen ist durch entsprechende Hinweisschilder gekennzeichnet. Nach dem Gottesdienst ist der Kirchenvorplatz direkt zu verlassen. Eine Ansammlung vor der Kirche ist aufgrund der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen untersagt.

Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
Alle Gottesdienstteilnehmer müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser ist von zuhause mitzubringen! Der Priester, die Lektoren sowie Kantoren sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.

Handdesinfektion
Ein entsprechendes Handdesinfektionsmittel wird an den Eingängen bereitgestellt. Die Gottesdienstbesucher müssen sich beim Betreten der Kirche die Hände desinfizieren.

Kein Weihwasser
Weihwasserbecken bleiben aufgrund der Hygienevorschriften weiterhin leer.

Eigenes Gotteslob mitbringen
Aus hygienischen Gründen dürfen die sonst in den Kirchen ausliegenden Gotteslobe nicht genutzt werden.

Gesang
Auf gemeinsamen Gesang soll weitgehend verzichtet werden.

Kollekte
Die Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern an den Portalen aufgestellt.

Friedensgruß
Auf jeglichen Körperkontakt beim Friedensgruß wird verzichtet.

Austeilung der Kommunion
Die Kommunion wird den Gläubigen in angemessenem Abstand und ohne den Spendedialogausgeteilt. Mund-und Kelchkommunion finden bis auf Weiteres nicht statt. Bitte zum Kommunionempfang einzeln aus den Bänken treten und die markierten Abstände einhalten.

Wir wissen, dass die Einhaltung dieser ganzen Regelungen und Beschränkungen nicht immer einfach ist. Es gilt jedoch zu bedenken, dass wir dies zu unser aller Schutz tun und wir damit unseren Beitrag leisten können, die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. Wir haben schon einiges erreicht. Lassen wir jetzt nicht locker und handeln wir weiterhin nach dem Motto „Nächstenliebe heißt jetzt Abstand halten“.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.